IG-Sommerausfahrt 2022

Beigetragen von uwe.s am Aug 11, 2022 - 11:00 AM

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Text: Thomas Rosenbach, Karin & Jens Riesberg; Fotos: Karin & Jens Riesberg, Thomas Rosenbach, Matthias Werner | Am Freitag, den 05.08.22, sollte es endlich losgehen. Unser Sammelplatz lag vor dem Piesberger Gesellschaftshaus. Pünktlich zum Start um 8:45 Uhr fielen dann auch die ersten Regentropfen seit langer Zeit. Über kleine Nebenstraßen schlängelten wir uns zum ersten Zwischenstopp auf einem Waldparkplatz in der Nähe von Voltlage. Der Regen war stärker geworden, aber davon ließen sich die Teilnehmer nicht abschrecken. Es gab diverse Kuchensorten, Salamis, Haribo, Kaffee und alkoholfreien Sekt. Herz, was willst Du mehr.

 

Weiter ging es nach Papenburg. Um 12:30 Uhr stand ein leckeres Buffet, von dem alle sehr angetan waren, im Restaurant MediTerra in der Innenstadt für uns bereit. Da der Besichtigungstermin in der Meyer Werft erst nachmittags war, bummelten wir nach dem Essen in Gruppen durch Papenburg. Eine sehr gepflegte und hübsche Stadt. Man merkt, dass die Meyer Werft dort Steuerzahler ist...

 

In der Meyer Werft war um 15:30 Uhr Einlass für uns. In einem Film wurde zuerst gezeigt, was die Meyer Werft so alles kann und mittlerweile zum Beispiel nur noch Schiffe mit LNG -Antrieb baut, das nächste Schiff sogar mit Brennstoffzelle. Im zweiten Kino dann die Geschichte der Werft, vom kleinen Schiffsbauer 1795 mit 28 Leuten zu einem der Weltmarktführer im Kreuzfahrtschiffbau mit 3500 Mitarbeitern. Im Dock konnten wir die Arvia für die Reederei P&O Cruises bestaunen, 344 m lang und für 5200 Passagiere ausgelegt. Die meisten von uns waren sich aber einig, dass das zwar alles nett anzuschauen ist, aber Disney und Co nicht unser Ding ist. Wir bleiben bei unseren Oldtimern!

 

Über die Fehnroute ging es in die Gemeinde Apen, wo wir in der Hengstforder Mühle unser Quartier bezogen. Nach einem opulenten Grillabend mit ganz vielen, perfekt gegrillten Fleisch- und Fischsorten und einem „Fässchen Traubensaft“, fielen wir erschöpft in unsere Betten.

 

Matthias schoss schon morgens um 6:30 Uhr ein fantastisches Bild der Mühle im Morgennebel. Es folgte ein liebevolles Frühstück und um 9:30 Uhr ging es wieder los. Jetzt hatten wir uns die Sielorte vorgenommen. Über Schortens ging es zuerst nach Hooksiel. Der Kuchen, die Salamis und der alkoholfreie Sekt kamen erneut aus den Kofferräumen ans Tageslicht und schmeckten zusammen mit dem gekauften Kaffee einfach gut. Eine Gruppe ging dann etwas spazieren, der Rest bespaßte unsere jüngste Mitfahrerin Pia (10 Monate) am Strand oder nutzte die Zeit für eine kleine Wattwanderung. Bei der anschließenden Fahrt durch Horumersiel kam unsere Kolonne leider nur sehr schleppend voran, da die Küstenorte momentan recht überlaufen sind. Auch Parken war kaum möglich, so dass wir unsere Küstentour ohne große Zwischenstopps fortsetzten.

 

Über Schillig fuhren wir weiter nach Friederikensiel und parkten bei der gleichnamigen Deichräucherei. Bei wunderbar kalten Getränken, Fischbrötchen und Eis ließ es sich auf den schattigen Bänken gut aushalten. Der Wirt besaß einen schönen, knallroten Käfer und lud uns spontan zu einer Deichbesichtigung ein. Durch ein abgesperrtes Tor (für das er natürlich den Schlüssel hatte), ging es zum Aussichtspunkt über den neu erbauten Deich mit einer Lehrstunde über Deichbau, sehr interessant! Immer am neuen Deich entlang, kamen wir nach Harlesiel. Auf dem Höhepunkt der Feriensaison war alles recht voll, die Durchgangsstraßen waren wegen Festen teilweise gesperrt, also ging es langsam wieder quer durch Ostfriesland zurück zu unserer Mühle. Abends wurde ein vorbestelltes Menü gegessen, dass wie sollte es anders sein, allen wieder sehr gut schmeckte. Der Wein dazu war wie am Abend vorher sehr lecker und im Preis inbegriffen. Nach dem Essen dann ein Gruppenfoto von uns allen. Dieses schickten wir unserem Pressewart Uwe und seiner Frau Sandra, verbunden mit den besten Wünschen zum 30. Hochzeitstag. Auch den Samstag haben wir in gemütlicher und geselliger Runde ausklingen lassen und den Sommerabend auf der Terrasse der Mühle genossen.

 

Am Sonntagmorgen brachen zwei Teilnehmer der Ausfahrt schon sehr früh auf, um die Fähre Richtung Heimat (Borkum) zu erwischen. Die restlichen Teilnehmer nutzten nach einem ausgiebigen Frühstück noch einmal die Gelegenheit, die Gegend um die Hengstforder Mühle zu erkunden, an einer Mühlenbesichtigung teilzunehmen oder im benachbarten Freibad ins kühle Nass zu springen. Während einige Teilnehmer der Ausfahrt weiterhin die Sonne im Freibad genossen, machte sich gegen Mittag der „Rest der Bande“ auf den Weg zum nahe gelegenen Zwischenahner Meer. Nach Eis und Bootsfahrt in Zwischenahn kam die Gruppe um 15:00 Uhr wieder zusammen, um die gemeinsame Heimfahrt anzutreten. Die Rückfahrt ging dabei etwas flotter vonstatten, so dass die älteren Fahrzeuge der Kolonne schon fast an ihre Grenzen kamen. Zum Glück gab es keine technischen Ausfälle und alle Fahrzeuge (und Insassen) kamen sicher und unbeschadet bei unserem Zielpunkt in Voxtrup an. Dort haben wir im Voxtruper Schnitzelhaus nochmal bei leckerem Essen die vergangenen Tage „revuepassieren“ lassen. Eindeutiges Fazit: Die von Michael und Fritz organisierten Ausfahrten sind einfach unbeschreiblich gut und schreien geradezu nach einer Fortsetzung.

 

Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal!