Oldtimertreffen Lengerich am 13.04.25


Bis 2012 gab es Oldtimertreffen in Lengerich an der Gempthalle. Dies sollte jetzt erstmalig wiederbelebt werden. Das Treffen war klein, aber fein. Die Osnabrücker waren etwas wenig vertreten (Kommentar: „ihr traut euch ja nie über den Berg“). Umgekehrt sind die Westfalen bei uns meist gut bekannt. Mein Fazit war, dass wir mal mehr ins Münsterland müssen. Wir könnten ja mal mit den Münster Classics im Juni beginnen!
Weil alles in familiärer Atmosphäre stattfand, waren die Oldtimer Fahrer in lebhafte Diskussionen verwickelt und man lernte viele nette neue Kollegen und Kolleginnen kennen.

 



 

 

Besichtigung Loh Kollektion 17.05.25

 
Morgens um 7:00 trafen sich viele unserer Mitglieder und warteten bei Thies auf die Ankunft von Holger Wieking mit seinem Bus. Und schon ging es los nach Dietzhölztal. Ohne das Museum hätte man wahrscheinlich nie von der Existenz dieses Ortes im Siegerland erfahren. 
Das Museum in einer ehemaligen Buderus Kesselschmiede gehört dem Unternehmer Friedhelm Loh und wurde im Juli 2023 eröffnet. Es stellt ungefähr 150 Fahrzeuge aus über die breite Spanne von den Anfängen des Automobils bis in die Neuzeit. Zur Zeit zeigt eine Sonderausstellung Grand Prix Ikonen. Das Museum wird in den einschlägigen Auto Journalen hoch gelobt und zumeist als bestes deutsches Automuseum mit Weltklasse Niveau bezeichnet. Mit entsprechenden Erwartungen begann unser Rundgang. 
 
Gleich zu Anfang sah man unrestaurierte Originale aus den Anfangstagen des Automobils, wie einen Benz Phaeton von 1895. Dann zahlreiche, exzellent restaurierte Klassiker aus den 30iger Jahren wie Mercedes 710 SSK, Talbot Lago 26, Bentley 4 ½ Litre. Weiter ging es mit 300 SL, Aston Martin DB4 über Lamborghini Miura SV, Ferrari 288 GTO und bis in die Neuzeit mit einem Mercedes CLK GTR oder einem Maybach Exelero. Daneben aber auch „ordinäre“ Kleinwagen wie ein Kleinschnittger, Karmann Ghia, VW Käfer und dergleichen. Das Konzept der Ausstellung ist sehr schön mit Integration der alten Fabrik Strukturen in ein modernes Museum. Man kommt nah an die Autos heran, wird aber gleich bei zu viel Nähe vom Computer zurückgepfiffen. Wir gehörten zur ersten Essensgruppe um 11:30 und mussten deshalb unsere Besichtigung bald unterbrechen. Voller Erwartungen ging es danach weiter nur um festzustellen, dass wir nach 60 Minuten eigentlich fast alles gesehen hatten.   Durch die Presse waren zumindest bei mir die Erwartungen sehr hoch gesteckt um dann festzustellen, dass es so viele Autos gar nicht sind. Und ich hatte einen taktischen Fehler gemacht. Weil ich dachte keine Zeit für die Sonderausstellung zu haben, hatte ich deren Besuch nicht eingeplant. Schade! Die, die sie besucht hatten, waren begeistert! Fazit: Das Beste verpasst! 

 

Besuch der Windmühle in Barver am 09.06.25 

An einem schönen Sonntag fuhren wir auf Initiative von Thomas Rosenbach zur Barver Mühle. Diese wird in den kommenden 10 Jahren nach und nach restauriert. In diesem Ambiente fühlten wir uns pudelwohl.


 

 

Zwei Neue am 13.-15.06.25 in Bockhorn

 
Vor 43 Jahren entdeckte ich in Oldtimer Markt eine kleine Anzeige von einem Oldtimer Markt in Ostfriesland. Das Ganze sollte in der Nähe des Jadebusens stattfinden. Nicht zu weit entfernt für den Fahrer einer Oldtimer BMW R25/3 (war das denn überhaupt ein Oldtimer mit damals 28 Jahren auf dem Buckel?). Leider kam etwas dazwischen und auch später kam es nie zu einer Fahrt nach Bockhorn. Jung Christian Meise lag damals noch in den Windeln und spielte gerade mal mit kleinen Autos. Kurzum, wir beide brachen auf, um uns endlich mal das Oldtimer - Mekka des Nordens anzuschauen. Wir waren am Freitag und Sonntag dort. Uns ist wirklich was entgangen in den letzten Jahrzehnten!
Auf schier endlosen Flächen gab es alles was mehr oder weniger mit Oldtimern zu tun hatte. Man musste nur Kondition haben, hitze-, staub- , und charakterfest sein und einen Hut besitzen, oder wegen der Sonne einen kaufen. Bei mangelnder Charakterstärke, einem zu dicken Portmonee und Kaufrausch empfiehlt sich ein Rentnerporsche verbunden mit einem ausreichend großen Transportfahrzeug. Das Angebot ist reichhaltig, die Preise passen und sind nicht so überteuert wie anderswo. Alles perfekt organisiert. Kaum hat sein man sein Getränk ausgetrunken, kommt ein hilfreicher Geist und sammelt die Flasche ein. Umgeben ist man von lauter freundlichen Menschen, einer Spezies die schon ausgestorben schien. Bockhorn 2026 – wir kommen!

70 Jahre Karmann Ghia 

Am Sonntag, den 13.07.25, pilgerten die Menschen auf dem Rathausplatz um 10:00 Uhr nicht in die St. Marienkirche, sondern huldigten den 70. Geburtstag des aus Osnabrück kommenden Karmann Ghia. Es kamen so viele, dass man Schwierigkeiten hatte, schöne Aufnahmen ohne Besucher zu machen. Die Autos waren aus allen Gegenden Deutschlands in ihre Geburtsstadt gekommen. Recht viele auch aus der Region. Viele Autos waren top restauriert und sahen schon fast besser aus, als sie damals vom Band liefen. Um 11:30 hieß es dann „gentlemen start your engines“ und es ging weiter zum ehemaligen Karmann Werk in den Fledder.

 

 

Oldtimer und Fachwerk Celle 09.-10.08.25


Die wunderschöne Celler Altstadt mit ihren vielen Fachwerkgebäuden , wurde Anfang August zu einem rollendem Freilichtmuseum. In allen Gassen und Plätzen nahmen Oldtimer ihre Aufstellung. Geballte Ansammlungen dann vor dem Residenzschloss und im Französischen Garten.
Nach Veranstalterangaben besuchten ungefähr 2000 Fahrzeuge das Festival. Das Wetter war herrlich und die Gastronomie lockte mit gutem Essen. Für uns war es schön, einmal komplett andere Fahrzeuge zu sehen. Viele bestachen durch ihren perfekten Zustand. Hochglänzender Lack, kein Staubkorn oder Ölfleck trübten das Bild. Da war man manchmal schon froh, einen „normalen Oldtimer“ zu sehen, der auch mal einen kleinen Kratzer oder dergleichen aufwies. Vom Publikum her waren es oft Familien und nicht Oldtimer-Fahrer, die sich dieses Spektakel anschauten. Den einzigen Wehrmutstropfen machte meine Frau aus. Sie hätte sich gefreut, wenn es ein verkaufsoffener Sonntag gewesen wäre. Aber da tut sich das Land Niedersachsen zur Zeit sehr schwer mit. Wir jedenfalls sind auch ohne shoppen in zwei Jahren wieder dabei. 

Sommerfahrt nach Bremen 15.-17.08.25


Hier der Bericht von Danny Helwich:
Drei Tage voller Oldtimer-Genuss, spannender Eindrücke und geselliger Runden – unsere diesjährige Sommertour führte uns vom 15. bis 17. August nach Bremen.
Los ging es am Freitagmorgen traditionell am Piesberger Gesellschaftshaus. Bei bestem Sommerwetter tuckerten wir Richtung Thedinghausen, wo das Schloss Erbhof und ein uriges Kofferraum-Picknick auf uns warteten. Zwischen Grillduft und alten Gerätschaften im kleinen Heimatmuseum war schnell klar: Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen von Geschichte, Genuss und Benzingesprächen.
Nach dem Einchecken in unser außergewöhnliches Hotel – dem John & Will Silo Hotel direkt an der Weser – stand auch schon das erste Highlight an: die Besichtigung der kleinen Brauerei-Manufaktur gleich nebenan. Natürlich durfte eine Verkostung nicht fehlen, bevor wir den Abend gemütlich im Brauhaus ausklingen ließen.
Der Samstag begann entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor es zum „Schuppen 1“ ging. Zwischen glänzenden Karossen und spannenden Geschichten tauchten wir ein in die Bremer Automobilhistorie. Eine anschließende Tour auf den Spuren von Carl F.W. Borgward führte uns mit unseren eigenen Klassikern quer durch die Stadt – ein echtes Erlebnis! Abends folgte ein kulinarischer Höhepunkt: das Buffet auf dem berühmten Beck’s-Schiff an der Schlachte. Mit Blick auf die Weser und bester Stimmung ließen wir den Abend ausklingen.
Am Sonntag hieß es nach dem Frühstück noch einmal „Start frei“: Zunächst ging es zur historischen Borgward-Tankstelle für einen Fotostopp, bevor wir uns in der Cafédiele Schmolter Hof mit Kaffee und Torten stärkten. Den entspannten Ausklang verbrachten wir bei Uwe Petersmann in Bissendorf bei einem kalten Bier auf der Terrasse, ehe wir das Wochenende beim gemeinsamen Abendessen im Casas Eichenhof feierlich beschlossen.
Fazit: Bremen hat uns ein unvergessliches Wochenende beschert – mit einzigartigen Eindrücken, viel Zeit für Gespräche und natürlich reichlich Fahrspaß. 🚗✨
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausfahrt
Fazit derer, die mitgefahren sind: Eine der besten Ausfahrten, wenn nicht die beste Ausfahrt überhaupt der Oldtimer IG! Das war der allgemeine Tenor an unserem Stammtisch. Applaus an Danny und Kai für die bravouröse Organisation!

 Oldtimertreffen Gut Vehr 28.09.25

Heute bin ich zusammen mit Uli zum Gut Vehr bei Quakenbrück gefahren. Wichtig ist es, dort am besten noch vor 10:00 Uhr einzutreffen, um einen der begehrten Plätze im Innenhof zu bekommen. 
Die Veranstalter rechnen bei dem schönen Wetter, dass wir heute hatten, mit ungefähr 650 Autos. Ganz schön viel! Man konnte sehr viele hervorragend restaurierte Fahrzeuge bewundern. Mir gefiel auch, dass die Autos recht originalgetreu waren. Statt breiter Felgen aus dem Zubehör die simple Standardfelge des Herstellers aus dem Serienprogramm. Die meisten Fahrzeuge stammten aus dem Norden, d.h. von der Nordseeküste bis zum Wiehengebirge. Etwas seltener war das Münsterland vertreten. Und es war eine ganz andere Auswahl an Fahrzeugen verglichen mit unserenk Treffen zu sehen. Die Lokalität ist sehr schön, das gastronomische Angebot sehr gut und die Atmosphäre hervorragend. Ich weiß jetzt schon, was ich zu diesem Zeitpunkt im nächsten Jahr machen werde!