Mitglieder unterwegs:

Genuss- und Nostalgietour mit den Dampflokfreunden.

Ein Bericht von Matthias Werner

Hof Lammers - Riesenbeck

Ein Bericht von Matthias Werner

VINTAGEUNIVERSE

Ein Bericht von Thomas Rosenbach

Autoworld in Brüssel

Ein Bericht von Matthias Werner 

Magische Museumsnacht

Ein Bericht von Matthias Werner 

Ausflug in das Endenmuseum

Ein Bericht von Matthias Werner und Thomas Kapus

Bremen Classic

Ein  Blitzbesuch von Thomas Rosenbach, sofort am ersten Tag.

Brügge & PREWAR Messe in Kortrijk

Ein Bericht über sehr altes "Blech" von Wolfgang Schulz

Genuss- und Nostalgietour mit den Dampflokfreunden.

Ein Bericht von Matthias Werner


Am 15. Mai ging es pünktlich um 17 Uhr am Zechenbahnhof auf eine kleine Zeitreise. Mit einem historischen Zug unserer Nachbarn sollte es nach Bünde gehen. Wir machten es uns in dem gemütlichen Caféwagen bequem und dann ging es auch schon los. Unterwegs gab es eine Weinprobe, wobei „Probe“ deutlich untertrieben ist….Bei kleinen Snacks und musikalischer Untermalung verging die Fahrt wie im Nu. Wir bekamen Einblicke in den Fahrbetrieb der Dampflokfreunde und geduldig wurden alle unsere Fragen beantwortet. Wie sich herausstellte, waren auch einige Mitglieder der anderen Vereine am Piesberg dabei, was die Tour wirklich interessant machte. 
In Bünde angekommen gab es einen sogenannten Lokumlauf und wir traten die Heimfahrt an. Die Vinothek Korkich hatte wirklich eine tolle Weinauswahl zusammengestellt, durch die wir uns weiter probierten. Inzwischen war die Stimmung so gut, dass zur Musik gesungen wurde. Gegen 20 Uhr erreichten wir wieder den Zechenbahnhof. 
Eine super Organisation und Durchführung hat diese Fahrt für uns wirklich zu einem Erlebnis gemacht!




Oldtimer Treffen Hof Lammers

Riesenbeck

Ein Bericht von Matthias Werner


Am 1. Mai machten sich einige Mitglieder der Oldtimer IG Osnabrück wieder traditionsgemäß auf den Weg zum Hof Lammers, wo das beliebte Oldtimertreffen des Oldtimerclubs Riesenbeck stattfindet. Treffpunkt war zunächst das Gasthaus Thies, von wo aus die gemeinsame Ausfahrt über Ibbenbüren führte. 

Bereits gegen halb zehn war das Gelände gut gefüllt, dennoch konnten wir noch einen schönen Platz für unsere Fahrzeuge finden. In geselliger Runde genossen wir zunächst ein gemeinsames Frühstück und die besondere Atmosphäre des Treffens. 

Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte sich auch diesmal die große Beliebtheit der Veranstaltung: Gegen Mittag stießen die Organisatoren an ihre Kapazitätsgrenzen und mussten leider weitere Fahrzeuge abweisen. Die stetig wachsende Zahl an Oldtimern mit H-Kennzeichen macht sich hier deutlich bemerkbar. 

Insgesamt war es wieder ein rundum gelungenes Treffen mit vielen interessanten Fahrzeugen, guten Gesprächen und vielen Fotos,  siehe unten. 

 




VINTAGEUNIVERSE


Oftringen (Schweiz)

Ein Bericht von Thomas Rosenbach


Oldtimerfahrer versetzen sich mit ihren Fahrzeugen häufig bewusst in vergangene Zeiten, während sie gleichzeitig im Hier und Jetzt leben. In der Schweiz hatten wir die Gelegenheit, eine Person zu besuchen, die dieses Prinzip konsequent lebt: Sie hat sich vollständig den 1970er-Jahren verschrieben und dieses Lebenskonzept auch beruflich umgesetzt. Es handelt sich um Thomas Hunziker mit seiner Firma VINTAGEUNIVERSE.

Der Inhaber widmet sich der Reparatur und Restaurierung technischer Geräte aus dieser Epoche. Dazu zählt alles was einen Knopf hat und sich dreht: unter anderem Uhren, Radios, Mopeds (z. B. Kreidler) sowie eigene Oldtimerfahrzeuge. Ergänzt wird das Spektrum durch Beleuchtungskörper und weitere Designobjekte der 1970er-Jahre, häufig in charakteristischen Farben wie Orange und im typischen Stil dieser Zeit.

Besonders hervorzuheben ist seine Spezialisierung auf historische Autoradios. Darüber hinaus betreibt er den letzten Kreidler-Stützpunkt der Schweiz und gilt als ausgewiesener Experte für 8-Spur-Kassettengeräte in Europa. Dieses in den USA und Großbritannien verbreitete System wurde später von der Kompaktkassette verdrängt, die 1968 von Philips eingeführt wurde. Dennoch erfreut sich die 8-Spur-Technik bis heute bei Liebhabern aufgrund ihrer besonderen Klangcharakteristik großer Beliebtheit.

Zahlreiche Zweiräder, insbesondere von Kreidler sowieanderen Herstellern wie KTM und Puch, sind zu kaufen. Privat besitzt er einen VW Typ 2 „Bulli“, einen VW Typ 3 Variant sowie ein kürzlich erworbenes Audi 100S Coupé, natürlich in auffälligem Orange.

Interessierte Besucher finden ihn im Ort Oftringen bei Aarau. Eine virtuelle Besichtigung ist zudem über die Website www.vintageuniverse.ch möglich. Für Liebhaber der 1970er-Jahre ist sowohl ein persönlicher Besuch alsauch ein Besuch der homepage sehr empfehlenswert.


Autoworld in Brüssel

Ein Bericht von Matthias Werner

Auf dem Rückweg unseres Frankreichtrips stand ursprünglich ein Abstecher nach Brüssel auf dem Programm. Aufgrund des anhaltenden Regens entschieden wir uns jedoch spontan für einen Besuch der Autoworld Brussels – eine ausgezeichnete Wahl.

Das beeindruckende Automuseum ist in einer prachtvollen, historischen Ausstellungshalle untergebracht und bietet bereits beim Betreten eine besondere Atmosphäre. Vor Ort wurden wir zusätzlich von den Feierlichkeiten zum 140-jährigen Jubiläum von Mercedes-Benz überrascht. Trotz des schlechten Wetters hatten sich zahlreiche Fahrzeuge der Marke mit dem Stern auf dem Vorplatz versammelt – viele Besucher waren gekommen, um die neu eröffnete Sonderausstellung zu erleben.

Diese präsentierte auf mehreren Flächen im Museum die gesamte Bandbreite der Marke: von den Anfängen der Automobilgeschichte bis hin zum Motorsport – ein echtes Highlight für alle Mercedes-Enthusiasten.

Doch auch die Dauerausstellung der Autoworld überzeugt durch ihre Vielfalt und Qualität. Besonders hervorzuheben ist die Nähe zu den Exponaten: Viele Fahrzeuge können aus nächster Nähe betrachtet werden, was nicht nur spannende Einblicke in die Details ermöglicht, sondern auch hervorragende Fotomotive bietet.

Fazit: Die Autoworld in Brüssel ist absolut empfehlenswert. Wer das Museum besucht, sollte ausreichend Zeit einplanen – mehrere Stunden sind durchaus nötig, um die umfangreiche Sammlung in Ruhe genießen zu können.

Magische Museumsnacht

Ein Bericht von Matthias Werner

Einige unserer Mitglieder waren bei der 11. Magischen Museumsnacht im Automuseum Melle dabei – und waren begeistert. Trotz Regen war die Veranstaltung bestens besucht und die Stimmung durchweg hervorragend.

Das Museum bot eine besondere Atmosphäre mit stimmungsvoller Beleuchtung, Musik vom DJ und einer Cocktailbar. Zahlreiche Attraktionen sorgten für Unterhaltung, darunter beeindruckende Motorradstunts und verschiedene Showeinlagen. Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend, der die ohnehin schon tollen Veranstaltungen der vergangenen Jahre noch einmal übertroffen hat.

Wir haben einige Eindrücke und Bilder und Videos von der Museumsnacht mitgebracht und teilen diese gerne auf unserer Webseite.

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Ausflug ins Eendenmuseum

Ein Bericht von Matthias Werner und Thomas Kapus

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“ – und zum Glück auch die Straßen rund um Osnabrück. So stand einem spontanen Ausflug in die Niederlande nichts im Wege. Ziel war Andijk, wo das Eendenmuseum an jedem letzten Sonntag im Monat seine Türen für alle Liebhaber der Marke mit dem Doppelwinkel öffnet.

Bei dem Museum handelt es sich um eine private Sammlung, die mit viel Liebe zum Detail und äußerst professionell präsentiert wird. Ähnlich wie in unserem Meller Museum ist hier alles in Bewegung: Die meisten Exponate sind fahrbereit, und die Ausstellung verändert sich ständig. Seit unserem letzten Besuch sind bereits zahlreiche Fahrzeuge hinzugekommen.

Zu den absoluten Highlights zählen vermutlich die älteste Serien-Ente der Welt, eine überdimensionale Mausefalle als originale Citroën-Werbung, mehrere Prototypen sowie liebevoll nachgestellte historische Geschäfte. Besonders beeindruckend: gleich zwölf (!) Sahara-Enten, die legendäre Allradvariante mit zwei Motoren – spätestens seit unserem Besuch in der „Metropole“ Druten wissen wir, zu welchen Preisen diese Raritäten inzwischen gehandelt werden.

Doch auch abseits dieser Highlights ist die Sammlung schlicht überwältigend. Mehrere fabrikneue, teils noch originalverpackte Enten, wirklich jede erdenkliche Modellvariante von 2CV, Dyane, Ami & Co. sowie zahlreiche Fahrzeuge anderer Hersteller auf zwei, vier oder noch mehr Rädern stehen hier dicht an dicht. Man weiß kaum, wo man zuerst hinschauen soll. Viele Fahrzeuge sind offen zugänglich, dürfen angefasst werden und in einige – etwa das legendäre „Batmobil“ – kann man sogar Platz nehmen.

Für eine kleine Verschnaufpause vom ganzen „Geflügel“ lädt das liebevoll gestaltete Café ein. Ob im HY, auf der Ladefläche eines alten Citroën-Lasters oder an einem der dekorierten Tische – Platz für Kaffee und selbstgebackenen Kuchen ist reichlich vorhanden.

Direkt nebenan befinden sich zudem eine Modellbahnanlage und eine Modellauto-Ausstellung, die – trotz ihres Namens – alles andere als klein ist.

Zum Abschluss gewährte uns der Hausherr noch einen Blick in seine „heilige Halle“: ein bis unter die Decke gefüllter Raum voller Bücher, Anleitungen, Sammlerstücke, seltener Modellautos und kaum noch erhältlicher Ersatzteile. Bei einem netten Gespräch gelang es tatsächlich, einige lang gesuchte – in Deutschland nahezu nicht angebotene – Teile zu ergattern. Ein Traum! Entsprechend wechselten ein kleiner Karton mit Ersatzteilen und ein deutlich größerer Karton mit Euros den Besitzer.

Gut gestärkt, bestens gelaunt und mit jeder Menge neuer Fotos im Gepäck traten wir gegen 16 Uhr die Heimreise an.
Es war uns wieder einmal ein großes Vergnügen – und ein dritter und vierter Besuch sind ganz sicher nur eine Frage der Zeit

Ausflug ins Eendenmuseum

Ein Bericht von Matthias Werner und Thomas Kapus

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“ – und zum Glück auch die Straßen rund um Osnabrück. So stand einem spontanen Ausflug in die Niederlande nichts im Wege. Ziel war Andijk, wo das Eendenmuseum an jedem letzten Sonntag im Monat seine Türen für alle Liebhaber der Marke mit dem Doppelwinkel öffnet.

Bei dem Museum handelt es sich um eine private Sammlung, die mit viel Liebe zum Detail und äußerst professionell präsentiert wird. Ähnlich wie in unserem Meller Museum ist hier alles in Bewegung: Die meisten Exponate sind fahrbereit, und die Ausstellung verändert sich ständig. Seit unserem letzten Besuch sind bereits zahlreiche Fahrzeuge hinzugekommen.

Zu den absoluten Highlights zählen vermutlich die älteste Serien-Ente der Welt, eine überdimensionale Mausefalle als originale Citroën-Werbung, mehrere Prototypen sowie liebevoll nachgestellte historische Geschäfte. Besonders beeindruckend: gleich zwölf (!) Sahara-Enten, die legendäre Allradvariante mit zwei Motoren – spätestens seit unserem Besuch in der „Metropole“ Druten wissen wir, zu welchen Preisen diese Raritäten inzwischen gehandelt werden.

Doch auch abseits dieser Highlights ist die Sammlung schlicht überwältigend. Mehrere fabrikneue, teils noch originalverpackte Enten, wirklich jede erdenkliche Modellvariante von 2CV, Dyane, Ami & Co. sowie zahlreiche Fahrzeuge anderer Hersteller auf zwei, vier oder noch mehr Rädern stehen hier dicht an dicht. Man weiß kaum, wo man zuerst hinschauen soll. Viele Fahrzeuge sind offen zugänglich, dürfen angefasst werden und in einige – etwa das legendäre „Batmobil“ – kann man sogar Platz nehmen.

Für eine kleine Verschnaufpause vom ganzen „Geflügel“ lädt das liebevoll gestaltete Café ein. Ob im HY, auf der Ladefläche eines alten Citroën-Lasters oder an einem der dekorierten Tische – Platz für Kaffee und selbstgebackenen Kuchen ist reichlich vorhanden.

Direkt nebenan befinden sich zudem eine Modellbahnanlage und eine Modellauto-Ausstellung, die – trotz ihres Namens – alles andere als klein ist.

Zum Abschluss gewährte uns der Hausherr noch einen Blick in seine „heilige Halle“: ein bis unter die Decke gefüllter Raum voller Bücher, Anleitungen, Sammlerstücke, seltener Modellautos und kaum noch erhältlicher Ersatzteile. Bei einem netten Gespräch gelang es tatsächlich, einige lang gesuchte – in Deutschland nahezu nicht angebotene – Teile zu ergattern. Ein Traum! Entsprechend wechselten ein kleiner Karton mit Ersatzteilen und ein deutlich größerer Karton mit Euros den Besitzer.

Gut gestärkt, bestens gelaunt und mit jeder Menge neuer Fotos im Gepäck traten wir gegen 16 Uhr die Heimreise an.
Es war uns wieder einmal ein großes Vergnügen – und ein dritter und vierter Besuch sind ganz sicher nur eine Frage der Zeit

Bremen Classic

Thomas Rosenbach mit den ersten Bilder vom 30.01.2026

Trotz winterlichen Wetters war Thomas schnell vor Ort. Hier seine 
ersten Bilder. 

Wieder zuhause angekommen, möchte ich (Thomas) jetzt die ersten Eindrücke schildern.
Bislang kam ich regelmäßig von der Ausstellung Bremen Classic etwas unzufrieden wieder. Zu viele Leute, zu dichtes Gedränge, zu hohes Preisniveau, sowohl bei den ausgestellten Autos als auch bei den Ersatzteilen und sonstigen angebotenen Sachen. Doch kam das nächste Jahr und die nächste Ausstellung stand bevor, war man wieder mit Feuer und Flamme dabei. Ist es doch traditionell der inoffizielle Start in die Saison. Man beendet seinen Winterschlaf und  beschäftigt sich ab jetzt wieder intensiv mit seinem Oldtimer . Man kann es nicht mehr abwarten, wenn im März die ersten Frühlingsstrahlen der Sonne hervorkommen. Bremen ist also der Startschuss für unsere beginnende Saison!
Dieses Jahr war alles anders. Es war nicht so voll, man führte interessante Gespräche mit den Ausstellern oder anderen Besuchern und man konnte gut Fotos schießen, weil die „Schussbahn“ frei war. Bei den ausgestellten Autos überraschte das deutlich niedrigere Preisniveau als in den letzten Jahren. Bei vielen Autos waren die aufgerufenen Preise äußerst moderat. Ein paar Autos hätte ich sofort ohne Probefahrt und Untersuchung auf der Bühne so gekauft. Bei dem geforderten Preis konnte nichts schiefgehen, auch wenn man noch vielleicht hinterher Geld in  nötige Reparaturen hätte stecken müssen.  Es gab also recht viele Schnäppchen zu sehen und zu kaufen. Interessante Autos gab es auch reichlich.  Ein Jensen Interceptor FF, der erste allradgetriebene PKW mit ABS, lange bevor Audi und Mercedes damit auf den Markt kamen. Ebenfalls in der Sonderausstellung Allrad - angetriebene Autos ein Bugatti. Bei den Ersatzteilhändlern  waren wenig Änderungen im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen. Alle waren an ihren angestammte Plätzen und auch das Sortiment war ähnlich zu dem in den Jahren zuvor. Die Preissituation würde ich bei diesen Händlern eher konstant einschätzen oder der Inflation entsprechend leicht angestiegen. Ein starker Abfall wie bei den zu verkaufenden. Autos war hier nicht zu beobachten. 
Jetzt noch einmal zurück zu dem Punkt, warum es mir so gut gefallen hat und ich begeistert wieder zurückkam. Ganz einfach: ich bin seit sechs Monaten Rentner! Stand also mit der senilen Bettflucht schon um 8:50 Uhr vor der noch geschlossenen Halle und war anfangs in den unterschiedlichen Bereichen teilweise der erste Besucher überhaupt. Hin zum Mittag wurde es zwar immer voller, aber immer noch äußerst erträglich! Warum bin ich früher nicht am Freitag gefahren? Ganz einfach ich musste ja arbeiten und das Geld für meine Oldtimer verdienen!  Diesmal freue ich mich richtig auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt, auf zur Bremen Classic! 

Thomas hatte den Eindruck, das in diesem Jahr die Preise moderat sind. Hier einige Beispiele:
Thunderbird 38.000 Euro

VW Typ 3, Original, 30000 km gelaufen,  14.900 Euro 

Ford Granada, 1 Hand, 22000 km, 8900 Euro

VW Typ 3, Original, 30000 km gelaufen,  14.500 Euro 

Volwo P18 ES, 29.900
Euro

Brügge & PREWAR Messe in Kortrijk

Ein Bericht von Wolfgang Schulz

Zuerst waren wir in Brügge der Hauptstadt von Westflandern charakteristisch sind die Kanäle, kopfstein gepflasterten Straßen und die mittelalterlichen Gebäude im flämischen Stil. Besonders sind das Stadthuis aus dem 14. Jahrhundert am Burgplatz. Besonders reizvoll ist die Altstadt. Sie ist umgeben von Kanälen und von Wallanlagen auf denen Windmühlen stehen. Da Brügge nie durch Kriege oder großflächige Brände zerstört wurde sind das mittelalterliche Stadtbild und sehr viele historische Gebäude sehr gut erhalten. Die Stadt ist zu Fuß oder per Bootstour sehr gut erkundbar. Die Kanäle die die Stadt durchziehen nennen die Flamen Reie nach dem im Mittelalter vollständig kanalisierten Flüsschen Reie das durch Brügge und dann weiter in die Nordsee fließt.

Jetzt zur Weihnachtszeit gibt es etliche Weihnachtsmärkte im Stadtzentrum von Brügge. Der Größte ist am Grote Markt. Brügge scheint die Hauptstadt den Schokoladen-Confiserie zu sein. Wir kamen an mindestens 50 verschiedenen Schokoladenläden und Manufakturen vorbei. Ebenso zahlreich sind die kleinen Bierbrauer in Belgien, mit fast 500 Biersorten und Marken. Für uns war es am einfachsten von Kortrijk mit der Bahn nach Brügge zu fahren, zumal die Parkplatzsituation sehr angespannt und teuer ist. Nach ca. 40 Minuten (es ist sehr einfach, günstig und wesentlich besser als bei uns) waren wir in Brügge. Zur Altstadt waren es keine 10 Minuten zu Fuß. Fotos vom Weihnachtsmarkt und von den typischen Gebäuden Häusern im flämischen Stil haben wir beigefügt.

Unten einige Impressionen von Brügge, es folgt der Bericht über die Messe

PREWAR DAYS Kortrijk