Unser Park-haus

Willkommen im Parkhaus unserer Oldtimer-Gemeinschaft
Nimm dir Zeit und stöbere in aller Ruhe durch die Fahrzeuge unserer Mitglieder.
Du suchst nach einem besonderen Oldtimer? Vielleicht wartet dein Traumwagen oder Traummotorrad schon hier auf dich.
Bei Fragen zu den Fahrzeugen – oder wenn dir ein Modell besonders gefällt – melde dich gerne bei uns! 

Oldtimer IG Osnabrück Parkhaus

Unsere Marken:

Neben vielen gängigen Marken, haben wir auch Exoten dabei. Scrolle einfach herunter, dann bekommst Du den Gesamtüberblick, oder suche Dir gleich deine Marke aus!  Von 0,56 PS bis über 280 PS ist alles dabei! 

Viel Spaß mit unserem digitalen Parkhaus 

Audi 100

C4 A6

Ulrich Oberpenning

Baujahr:              09/1993

Farbe:                 Anthrazit metallic LY4P

Hubraum:           2 l

Leistung:            115 PS

Kilometerstand: 193.600 km

Neupreis:           48.000 DM

(2024) WGA2:   6.500 Euro (Zustand 2)

Besitzer: Ulrich Oberpenning 


Das Fahrzeug ist seit 2017 in zweiter Hand bei mir, es präsentiert sich im originalen Zustand – ungeschweißt, nur teillackiert und mit verzinktem Unterboden.


Ausstattung:

– Automatikgetriebe

– Elektrisches Schiebe-/Hubdach

– Elektrische Fensterheber vorn

– Heckrollo

– Mittelarmlehne

– Klimaanlage

Scheckheftgepflegt, optisch und technisch in einem  sehr guten Zustand

BMW R25/3

Thomas Rosenbach


 BMW R 25/3
Baujahr: 1955 

Hubraum: 247 ccm 

Leistung: 13 PS bei 5800 U/min 

Leergewicht: 150 kg 

V max: 119 km/h 

Preis (DM): 2060 DM 



Ich kaufte das Motorrad als Student im Jahr 1977. Die ersten Jahre bin ich damit noch recht viel gefahren. Dann versank sie in der elterlichen Garage in den Dornröschen Schlaf. 1998 wurde die Maschine komplett restauriert, später separat auch der Motor überholt. Leider sind in den letzten Jahren eigentlich nur die Fahrten zum TÜV zu registrieren. Demnächst soll ein Beiwagen Steib LS 250 die Maschine komplettieren, befindet sich aber noch im Aufbau. 

BMW 635 CSi

Thomas Rosenbach


BMW 635 CSi
Baujahr: 1981 

Hubraum: 3453 ccm 

Leistung: 218 PS bei 5200 U/min 

Leergewicht: 1410 - 1515 kg 

V max: 220 km/h 
Getriebe: Automatik



Der BMW wurde 1981 von einem Manager des Ciba-Geigy Konzerns in der Schweiz erstmalig zugelassen. Sein weiteres Leben verbrachte der Wagen in Basel und Basel–Land bei insgesamt drei Besitzern. Der letzte verkaufte ihn dann im höheren Lebensalter von 88 Jahren. Nicht weil er mit dem Autofahren aufhörte, nein – der Wagen war ihm zu langsam. Ein Porsche 944 musste es werden. So kam der Wagen zurück in die Heimat, wo er im September 1981 bei Karmann das Licht der Welt erblickte. 


Ich habe ihn leicht restauriert mit neuen hinteren Radläufen und neuen Kotflügeln vorne. Ansonsten ist der Wagen 100% originalgetreu. Er fährt sich wie ein Neuwagen von heute. Auch von der Form wirkt er noch aktuell, obwohl er schon 1976 erschien. Er prägte das BMW Design auf Jahrzehnte. Er läuft sehr zuverlässig und erreicht auch heute noch exakt die damaligen Testwerte von Auto, Motor und Sport. 


Wir sind bislang in vielen Ländern mit dem BMW gewesen, ist er doch für Langstreckenfahrten mit seinem Komfort und großem Kofferraum geradezu prädestiniert. Die längste Fahrt führte ihn mit 2000 km und einem Durchschnittsverbrauch von 12,4 l/100 km nach Madrid im Jahr 2019.

Citroen Acadiane

Matthias Werner


Baujahr: 1984 

Zylinder: 2 (Luftgekühlt) 

Leistung: 32 PS

V max: 120 km/h 

Preis (DM): 10.300 DM 



IDas Fahrzeug lief einige Jahre in Frankreich, bis es zu einem Sammler nach Deutschland kam. Der baute den Wagen nach originalen Vorlagen von Citroën zum Camper aus. Sie verfügt über Gas und Wasser, einen Wechselrichter für 230 V, Licht und Steckdosen im Innenraum, sowie komplette Verdunklung ringsherum. Die Liegefläche beträgt 120cm x 195cm. Außer im Sommer zu einigen Treffen wurde der Wagen aber nicht zum Campen genutzt und stand zuletzt in einem privaten Automuseum, wurde aber jährlich gewartet, was den Zustand erklärt. Bis heute ungeschweisst, was es wahrscheinlich bei kaum einer Ente oder Dyane mehr gibt. 
Zuletzt haben wir einige kleine Veränderungen im Innenraum vorgenommen, so steht der nächsten Campingsaison nichts mehr im Weg.

Citroen Ami 6 Break

Matthias Werner


Baujahr: 1964 

Zylinder: 2 (Luftgekühlt) 

Leistung: 22 PS

V max: 115 km/h 

Preis (DM): 5.490 DM 
Besonderheiten: 4-Gang Revolverschaltung und Fliehkraftkupplung



Das Besondere an diesem Fahrzeug ist die Erstzulassung 5/1964, obwohl der Break, also der Kombi erst ab 9/1964 verkauft wurde. Es handelt sich um eine Vorserie für Händler und für die Werbung, was man an der noch etwas anderen Dachform erkennen kann. Das Auto stammt aus Frankreich und ist seit 1998 bei einem Besitzer in Deutschland gewesen, lustigerweise dem gleichen Sammler, der auch seinerzeit meine Acadiane ausgebaut hat. Von ihm habe ich den seltenen Franzosen 2025 erworben und ihm erstmal eine große Inspektion gegönnt. Anschließend wurde der Innenraum wieder in den originalen Zustand gebracht und der Lack aufgearbeitet.

Citroen 2 CV 6 Charleston

Wolfgang Schulz / Matthias Werner


Baujahr: 1981

Zylinder: 2 (Luftgekühlt) 

Leistung: 26 PS

V max: 110

Preis (DM): 8.560 DM
Farbe: rouge delage/schwaruz



Da der Besitzer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit der Ente fahren kann, habe ich den Wagen in meine Obhut genommen und kümmere mich seitdem um die Pflege und Reparaturen. Im Laufe der Zeit habe ich das Dach erneuert, einige Schweißarbeiten erledigen lassen, sowie eine elektronische Zündung verbaut. Da die Ente aus Spanien kommt, sind einige Bauteile etwas anders. So verfügt sie noch über ein stehendes Gaspedal, etwas andere Sitze und etwas anders geformte Rückleuchten. Seit einiger Zeit ist auch wieder der originale Charleston-Kühlergrill verbaut, was aus dem ehemals hässlichen Entlein wieder eine echte Schönheit macht. 
Dieses Auto liebt, oder hasst man. Dazwischen gibt es nichts. Günstig sind die kultigen Cabrios leider schon längst nicht mehr…

Fiat 238 B 1 Weinsberg

Jens Riesberg


Typbezeichnung: 238 B 1

Baujahr: 1972

Herstellungszeitraum: 1966- 1978

Hubraum: 1438 ccm 

Leistung: 47 PS

Höchstgeschwindigkeit: 107 km/h 

Zuladung: 1000 kg (!) 

 

 

 

Durch seine Rostanfälligkeit ist dieser Fiat 238 heute nur noch selten auf den Straßen zu sehen. In dieser Weinsberg-Version ist er sogar noch seltener. Der Fiat 238 Weinsberg konnte direkt über den Fiat Händler bezogen werden und war der erste Camper überhaupt, den der bekannte Wohnmobil-Hersteller Weinsberg in seinem Programm hatte. Die gesamte Camping-Einrichtung (Spüle, Herd, Heizung, Schrank, Tisch, Sitzgruppe) konnte laut Prospekt innerhalb von 10 Minuten ausgebaut werden, so dass der Fiat auch als Transporter genutzt werden konnte. 

 

Eine Besonderheit bei diesem frontgetriebenen Transporter ist, dass der komplette Motor samt Getriebe und Vorderachse eine Einheit bildet, die mit „wenigen Handgriffen“ demontiert werden kann. 

 

 

Jaguar XJ-S

Thomas Rosenbach

Baujahr: 1986 

Hubraum: 5343 ccm 

Leistung: 264 PS bei 5000 U/min 

Leergewicht: 1800 kg 

V max: 235 km/h 

Preis (DM): 130.000 DM  



Das Fahrzeug wurde 2021 in der Schweiz gekauft. Es hatte sein Autoleben bis dahin an den Ufern des Genfer Sees gefristet. Außer zahlreichen Reparaturen der Klimaanlage fielen bislang keine größeren Ausgaben an. Gut gepflegt schnurrte das Kätzchen bislang in zahlreiche Länder inkl. Spanien. Ein idealer Reisewagen, gerade für die Langstrecke geeignet. Er kann aber auch sportlich. 1984 und 1985 schlug er in der Tourenwagen Europa Meisterschaft die BMW 635 CSi. 

Jensen

Interceptor III

Thomas Rosenbach

Baujahr:  ​         1974 (1975)

Hubraum: ​       7212 ccm

Leistung:​            284 PS bei 5000 U/min

Leergewicht:​   1750 kg

V max: ​                 220 km/h

Preis (DM):​    50.000 DM


 

Das Fahrzeug wurde 2024 in der Touring Garage in der Schweiz gekauft. Der Vorbesitzer hatte den Wagen 2016 bei Jensen Automotive, einer Nachfolgefirma von Jensen, erworben.  Dort wurde der Wagen mechanisch restauriert und steht auch heute noch auf deren homepage. Er fuhr in den knapp 10 Jahren nur ca. 800 mls mit dem Auto. Ich habe bislang den Innenraum aufgearbeitet. Das Fahrzeug erhielt einen neuen Motor und soll demnächst im Originalton copperbrown metallic lackiert werden. In Deutschland wurden diese Fahrzeuge kaum gefahren. In den USA waren sie bei Hollywoodstars sehr beliebt, da sie eine stylische  italienische Karrosserie mit britischer Technik und einem robusten Chrysler 440 ci Big-Block Motor samt Getriebe verbunden. Ansonsten fuhren zahlreiche Musiker gerne diese Autos (Ginger Baker, John Bonham, Ringo Starr, Vicky Leandros). 

 

Karmann Ghia

Typ 14

Manfred Schlüter

Baujahr:  ​         1968 (Modell 1969)
Zylinder:           4

Hubraum: ​       1500

Leistung:​          50 PS  

V max: ​               135 km/h (nach Originalangaben)  

  


 

Den Wagen haben wir 2006 aus den USA (Kalifornien) zurück nach Osnabrück geholt. Er war ein Ebay Fund und überraschte durch den guten Zustand. Die US Ausführung ist noch an den Scheinwerfern und den Exportstoßstangen zu erkennen. 

Wir sind in der Zwischenzeit ca. 60.000 km mit dem Wagen gefahren. Er ist unser Urlaubsfahrzeug und war u. a. in Italien, Frankreich, England und Österreich.

Mittlerweile haben wir  die Technik komplett erneuert. Motor, Getriebe, Lenkung und auch das Stoffdach.

 


Lambretta 

LUI 75S

Christian Vierow

Erstzulassung:             1968
Hubraum:                           75 ccm
Leistung:                              5 PS
Gewicht:                             77 kg
Vmax:                                  82,5 km

Die Maschine hat 75ccm ca. 5PS und Vmax. lt. Prospekt 85 km/h. Design von Marcello Gandini (Lamborghini Miura, Alfa Romeo Montreal). Es gab sie als 50er (1,5 PS, ca 28000 Stück) und als 75er (ca. 9000 Stück). Diese Lui 75S ist auf Basis einer schwedischen Luna 50 (nur 1PS) als 75er mit Dreigang-Getriebe von an  07-12/24 restauriert worden. 75er haben eigentlich 4 Gang Getriebe und heißen ohne Getrenntschmierung im Export Vega, weil es aber eine Luna (50er) war, sie aber 75ccm hat, bezeichne Christian sie als Luna 75S. Sie hat auch den Einzelsitz der 50er und keine Doppelsitzbank der 75er. 

 


Land Rover Series III

Kai Steenhusen






Modell: Land Rover Series II 109 (LWB - Long Wheel Base)
Erstzulassung:                  1982
Hubraum:                           2.286 cm³
Leistung:                             62 PS / 4.000 U/min
Gewicht:                             1700 kg
Vmax:                                  110 km
Getriebe:                             4 Gang-Schaltgetriebe                                                    mit       
                                                Geländeuntersetzung
Produktionszeitraum:    1971 - 1985

Der Land Rover Series III war die letzte Entwicklungsstufe der legendären Series-Modelle vor Einführung des Defender. Das robuste Nutzfahrzeug wurde weltweit im zivilen und militärischen Bereich eingesetzt und galt als unverwüstlich und leicht zu warten.

Das hier gezeigte Fahrzeug stammt aus Beständen des niederländischen Militärs und war für den Einsatz in rauem Gelände ausgelegt, inkl. 24 Volt, wie viele Militärfahrzeuge. Der Plane-Spriegel-Aufbau bot Flexibilität für Material-, Mannschafts- oder Gerätetransport.

Charakteristisch sind die kantige Aluminiumkarosserie, das simpel-funktionale Armaturenbrett und das unverwechselbare mechanische Fahrgefühl, das den Land Rover zum Inbegriff des klassischen Geländewagens machte.

Heute steht der Series III 109 für britische Ingenieurskunst, militärische Zuverlässigkeit und authentisches Offroad-Erlebnis – ein Fahrzeug mit echtem Abenteurer-Charme.

  

Mercedes - Benz

E220 Cabrio

Christian Meise


Erstzulassung:                          04/1995 

 

Motor:                                            
4-Zylinder Reihenmotor mit 2199 ccm 

Steuerkettenantrieb, 16 Ventile 

 

Leistung: 110 kW / 150 PS 
bei 5500 U/min, 

 210 Nm / 4000 U/min, 

 Höchstgeschwindigkeit ca. 210 km/h 

 

Getriebe: 4-Gang Automatik 

 

Antrieb: Hinterradantrieb 

 

Lackierung: Imperialrot 582 

Nach kurzer Zeit als Vorführwagen bei Mercedes-Benz in Miesbach, wurde dieses rote Cabriolet über 20 Jahre als Standortfahrzeug für ein Ferienhaus in Marbella, aber mit Münchener Zulassung bewegt. Nach seiner vollständigen Rückkehr nach Deutschland wurden Umbaumaßnahmen der 90er Jahre, eine Front im SL-Style, wieder zur Originalität zurückgebaut. Nach weiteren 5 Jahren der Präsentation in einer Sammlung bei Starnberg habe ich ihn nach Norddeutschland geholt, wo er nur bei stets trockenem und sonnigen Wetter seine Garage verlässt. Auch nach über 30 Jahren ist das hohe Qualitätsniveau noch zu spüren bzw. zu hören: Laufruhe, kein Klappern, kein Rappeln. Die als Basis verwendete Karosserie, der Mercedes C124, wurde für die Entwicklung zum Cabrio mit über 1000 Veränderungen in Trägern und Teilen zur vollversteiften Karosse umgebaut. Eine von Mercedes-Benz entwickelte Sicherheitseinrichtung, welche die hinteren Kopfstützen bei einem Überschlag blitzschnell als Überrollschutz herausschiessen lassen, findet selbstverständlich auch seinen vorgesehenen Platz. Mit der Ausführung als „Sportline“ ist eine Mischung zwischen sanftem Gleiten und standfester Bodenhaftung in jeder Fahrsituation zu bestätigen. Mit dem A124 hat Mercedes-Benz nach vielen Jahrzehnten wieder ein 4-sitziges Cabrio mit Eleganz vorgestellt. 

Mercedes - Benz

450 SLC

Thomas Rosenbach


Baujahr:                                      1973 

Hubraum:                                   4520 ccm 

Leistung:                                       225 PS bei 5000 U/min 

Leergewicht:                             1630 kg 

V max:                                            215 km/h 

Preis (DM):                              44.000 DM  



Das Fahrzeug wurde 2021 in der Touring Garage in der Schweiz gekauft. Es mussten kleine Blecharbeiten vorgenommen werden. Der Wagen wurdein der Originalfarbe neu lackiert. Ein seltenes Extra in Europa war die Klimaanlage, ein häufiges dagegen das Becker Mexiko Kassettenradio. Das Fahrzeug wurde aus 1. Hand erworben und besitzt ein komplettes Serviceheft. Die Wartung erfolgte zumeist in Schlieren, in der Mercedes Benz Werksniederlassung. 

MGB

Michael Plogmann

Der MGB ist ein Klassiker unter den britischen Sportwagen und wurde von 1962 bis 1980 produziert. Mit seinem zeitlosen Design, der soliden Technik und dem typischen Roadster-Feeling steht er bis heute für pure Fahrfreude. Der 1,8-Liter-Vierzylindermotor, eine knackige Schaltung und die direkte Lenkung machten den MGB zum Liebling sportlicher Fahrer – und das zu einem erschwinglichen Preis. Heute begeistert er Oldtimer-Fans weltweit als stilvoller Vertreter des britischen Automobilbaus.


MGB:
Ein Fahrzeug von Michael Plogmann


Diesen MGB habe ich 2013 erworben – ein originaler Rechtslenker in klassischem British Racing Green. Was mich an diesem Wagen bis heute begeistert, ist seine außergewöhnliche Straßenlage. Die nahezu perfekte Gewichtsverteilung – mit dem Motor vorn, dem Getriebe samt Overdrive mittig und dem Tank inklusive Reserverad im Heck – sorgt für ein ausgewogenes Fahrverhalteng und ein präzises Handling. Jeder Ausflug wird so zu einem besonderen Fahrerlebnis im Stil der 60er Jahre. Klicke auf den YouTube Video und Du wirst sehen was ich meine!


Der Wagen in Aktion!

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Opel Olympia

Rekord

Matthias Werner

Baujahr:                    10/1955

Leistung:                   45 PS/3900 U/m

Hubraum:             1500ccm

Getriebe: 3-Gang, Lenkradschaltung

Höchst:                    122km/h

Chassis: selbsttragend, Pontonform

Verbrauch heute:       6l

Antrieb: Heckantrieb

6 V Bordspannung

Leergewicht:          895 kg

Neupreis:              5990 DM

 

Der Olympia bezeichnete früher die spartanische Version des Rekords und hatte ausser den Stoßstangen kaum Chrom, sowie eine einfachere Innenausstattung, ähnlich dem Vorkriegsmodell. Da von dieser Ausführung generell nur wenige Stückzahlen verkauft wurden, aber auch in den 70 Jahren keinerlei zusätzliche Zierleisten oder sonstige Extras verbaut wurden, ist dieses Modell eine echte Rarität. Dazu trägt auch die fast lückenlose Historie bei. 

Im Oktober 1955 verließ der Opel als einer der ersten schon mit dem 56er Kühlergrill das Werk und leistete seiner Erstbesitzerin und deren Familie fast 40 Jahre treue Dienste. 

1991 kaufte ihn dann ein Liebhaber und restaurierte den mittlerweile etwas angeschlagenen Oly vorsichtig. Es wurde nur das allernötigste ersetzt, alles andere aufgearbeitet. Frisch überholt ging es mit dem Wagen auf kleinere und größere Touren. 2015 kam ich ins Spiel. Auf der Suche nach einem A-Kadett stolperte ich über die Anzeige, aus Altersgründen sollte der Opel NUR an einen passenden Käufer abgegeben werden...

Kurzum: nach langem Überreden und mehreren Tassen Kaffee mit der gesamten Familie "durfte" ich den Beau kaufen, taufte ihn noch vor Ort auf den Namen Oskar und fuhr ihn direkt auf eigener Achse heim. 

Pontiac 601

Kai Steenhusen

Baujahr:                    1933

Leistung:                   77 PS/3800 U/m

Hubraum:                  3710 ccm

Getriebe:                   3-Gang

Höchst:                    120 km/h

Antrieb: Heckantrieb

Leergewicht:          1400 - 1500 kg

Zylinder:                   8

 

Geschichte und Besonderheiten

Der Pontiac 601 war eines der ersten Modelle der Marke, das den neuen “Silver Streak”-Stil vorwegnahm, der Pontiac in den folgenden Jahrzehnten prägen sollte. 1933 war ein Jahr des Wandels: Die Wirtschaftskrise hatte den US-Automarkt stark getroffen, und Pontiac positionierte sich als zuverlässige, aber erschwingliche Mittelklassemarke unter dem Dach von General Motors.

Der 601 wurde mit einem Reihenachtzylinder-Motor ausgestattet – für die damalige Zeit ein Luxusmerkmal in dieser Preisklasse. Das Fahrzeug überzeugte durch robuste Technik, elegante Linienführung und einen markanten Kühler mit der Pontiac-Indianerfigur als Symbol der Marke.

Heute ist der Pontiac 601 ein seltenes Stück Automobilgeschichte und repräsentiert den Übergang von der frühen Depression-Ära zu den stilvolleren Vorkriegsfahrzeugen der späten 1930er-Jahre. Restaurierte Exemplare sind weltweit kaum mehr zu finden und stehen für klassische amerikanische Ingenieurskunst mit Charakter.r Achse heim. 

Porsche 356

Cabriolet "Continental"

Manfred Schlüter

Baujahr:                    1955

Leistung:                   60 - 70 PS

Hubraum:                  1600 ccm

Getriebe:                   4-Gang

Höchst:                    150 km/h

Zylinder:                   4
Damaliger Neupreis: 3500 USD

Besonderheit:
Baureihe: 1948 – 1955 ( Urmodell = Vor A Serie)

Geschichte:
Diese Serie war der erste von Porsche entwickelte und produzierte Sportwagen, der unter dem Namen Porsche vertrieben wurde. Von Anfang an wurde der Wagen als Coupe oder Cabrio produziert.

Erkennbar sind die Modelle ab Modelljahr 1952 an der einteiligen Scheibe – aber mit einem Knick in der Mitte. Daher sein Spitzname „Knickscheibe“.

Dieses Cabriolet wurde 1955 in die USA exportiert und blieb bis 2010 in einer Hand – in San Diego Californien. 2010 habe ich es nach Deutschland zurückgeholt und bis 2015 komplett restauriert.

Warum „Continental“ ?

Auch bei Porsche existierte Mitte der 50er Jahre ein Modell namens „Continental“. Der kleine 356 sollte als Coupé und Cabrio mit dem eindrucksvollen Namenzusatz den großen, nordamerikanischen Kontinent erobern. Doch die Mission scheiterte...

Im Jahr 1955, kurz vor dem Launch des 356 A, als noch die letzten Ur-356er (heute als Pre-A bekannt) gebaut wurden, kam dem US-Porsche-Importeur Max Hoffman eine Marketing-Idee. Er schlug Porsche vor, den 356 mit dem Namenszusatz „Continental“ zu versehen.

Gesagt, getan. Die letzten 356 wurden üppig ausgestattet und mit der Sonderbeschriftung in bewährter Porsche-Typografie am Kotflügel gekennzeichnet. Der Porsche 356 Continental war somit praktisch eines der ersten Sondermodelle des Sportwagenherstellers. Doch die Continental-Modellreihe sollte nur wenige Monate gewähren. Ford hatte sich die Namensrechte gesichert und forderte Unterlassung. Porsche zog den Namen zurück.

Vom 356 Vor-A-Cabriolet wurden insgesamt weniger als 1300 Exemplare gefertigt und davon nur ganz wenige „Continental“-Modelle


Toyota Corona 1500 
Sedan

Jens Riesberg


Typbezeichnung: RT40

Baujahr: 1967

Herstellungszeitraum: 1964 - 1970

Hubraum: 1453 ccm 

Leistung: 74 PS

Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h 

 

 

 

Diese Toyota Corona war in Deutschland nicht erhältlich, da Toyota erst 1972 mit dem Aufbau eines Händlernetzwerkes in Deutschland startete. Das Fahrzeug stammt aus der Schweiz und war der erste verkaufte Toyota in Basel. 

 

Abgesehen von ein paar Ausbesserungen und Reparaturen, befindet sich die Corona in einem unrestaurierten Originalzustand. Aktuell dürfte diese Corona eines von 6 bekannten Corona RT40 -Modellen in Deutschland sein. 

 

Toyota Celica GT

Jens Riesberg


Typbezeichnung: TA22 

Baujahr: 1974

Herstellungszeitraum: 1970 - 1975

Hubraum: 1577 ccm 

Leistung: 108 PS

Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h 

 

 

 

Diese Toyota Celica GT wurde zwischen 1991 und 2000 sehr aufwändig restauriert. Zur Serienausstattung dieser seltenen GT-Version gehörte ein DOHC-Motor mit zwei Doppel-Mikuni-Solex-Vergasern und einem gesperrten Hinterachsdifferenzial. 

 

Eine weitere Besonderheit dieser Celica ist die fehlende B-Säule und die voll versenkbaren hinteren Seitenscheiben.

Velosolex

3800 Luxe

Christian Vierow



Baujahr:                      1969

Farbe außen:             blau / grau

Farbe innen:               -

Hubraum:                   47 ccm  

Leistung:                     0,56 PS 

Kilometerstand:        unbekannt

V Max:                          25 km

Neupreis:                    378 DM 

 

Bj. 1969
47 ccm, 0,56PS bei 2250 U/min, Vmax 25km/h, Leergewicht 30kg Farbe blau /grau
Version Luxe: Edelstahlschutzbleche, Chromauspuff, Weißwandreifen, zweifarbig (blau/grau oder rot/grau) 


Es handelt sich um eine Velosolex 3800 Luxe von ca. 1969. Von ca. 1969 bis 1971 hat Velosolex das Modell 3800 auch in bunt geliefert um den sinkenden Verkäufen der schwarzen Velosolex etwas entgegen zu setzen. Dazu waren die Velos nicht nur bunt, sondern hatten auch Edelstahlschutzbleche, einen verchromten Auspuff und Weißwandreifen. Eine bunte Solex kostet auch 378 DM statt 355 DM für eine schwarze. Die  Velosolex von Christian ist eine Version für den deutschen Markt von Radbau in Köln. Besonders ist der Ulo Schweinwerfer und das Ulo-Rücklicht (ähnlich bzw. gleich der NSU-Quickly). Zusätzlich waren die deutschen Velos auf 0,56 PS statt 0,85 PS gedrosselt.  




 

VW Käfer

1303

Ulrich Oberpenning



Baujahr:             1978

Farbe außen:      Malaga rot 

Farbe innen:       beige   

Hubraum:           1600 ccm  

Leistung:             50 PS 

Kilometerstand:  131.600 km

V Max:                130 km/h 

Neupreis:            16.800 DM 




Das Fahrzeug wurde von mir im Dezember 2007 aus erster Hand erworben und befindet sich im Originalzustand. Das Originalverdeck ist in beige erhalten. Das Fahrzeug wurde teilweise lackiert, ist jedoch ungeschweißt.

Scheckheft und Code-Karte sind vorhanden. Außerdem ist das originale Blaupunkt-Radio „Frankfurt“ mit ARI-Taste verbaut.




VW Käfer

1300 Mexiko

Thomas Rosenbach


Baujahr: 1985 

Hubraum: 1285 ccm 

Leistung: 44 PS bei 5800 U/min 

Leergewicht: 780 kg 

V max: 115 km/h 

Preis (DM): ca. 9000 DM



Man muss auch mal Glück haben als Oldtimerfahrer. Im Frühjahr 2025 wurde mir dieser Käfer angeboten, der beim Verkauf seines Zuhauses aus der Garage musste. Dort hatte er in 14 Jahren Schlaf Zeit genug um reichlich Staub anzusetzen. Nach dem Einfüllen von 5 l frischen Benzins und Einbau einer neuen Batterie, sprang er auf die erste Schlüsselumdrehung an. Zur Zeit wird er dezent restauriert, soll aber seine Patina behalten. 

VW Käfer 1500 / 1700

Michael Plogmann


Baujahr: 1968 

Hubraum: 1700 ccm 

Leistung: ca. 65 PS  

Leergewicht: 780 kg 

V max: 120 km/h 

 



Das Auto ist ein Scheunenfund, im wahrsten Sinne des Wortes. In der Nähe von Oldenburg im Jahre 2014 in einem Gehöft entdeckt und spontan gekauft. Der Wagen lief mal "gerade so". Das Auto wurde nach und nach in Stand gesetzt, ohne dabei eine große Restauration zu starten. Das Auto wird viel bewegt, gerade auf der Landstrecke. Im Frühjahr 2025 wurde der Motor rividiert und dabei gleich mit 1700 Zylindern versehen. Innerhalb eines halben Jahres, wurden 6000 km abgespult mit der neuen Maschine. Da nach waren Bremsen und einiges mehr fällig. Aber so war das damals auch, nach 5000 km stand meist Inspektion und Instandsetzung an.  Unten erkennt man auch ein Foto auf dem Jaufenpass, den der Wagen im Juli 2022 erklommen hat. 

VW Käfer 1200

Wolfgang Dohm


Baujahr: 1963
Erstzulassung 04/63

Hubraum: 1192

Leistung: 34PS  / 6 Volt

Laufleistung: 48000 km 

Lack: L459 Anthrazit
Stoff: 59 Derby-Grau (Originalzustand)

 

Ein Zimmermann war es, der im April 1963 diesen Käfer vom Hof seines 
VW-Händlers fuhr. Das vorliegende Kundendienstheft zeigt im Jahr 1971 
eine Laufleistung von erst 8.177 km. In den 1980 Jahren gelangte der 
Käfer an einen VW-Händler, der ihn mehrere Jahrzehnte in seinem 
Schauraum zu Ausstellungszwecken nutzte und nur gelegentlich fuhr. Den 
größten Gefallen aber tat man diesem Fahrzeug durch die frühzeitige 
Konservierung mit Hohlraumwachs und einem kompletten Rostschutz der 
Karosserie. Der Käfer ist und war immer rostfrei. Dieser „Dickholmer“ 
ist unglaublich authentisch und hat eine wunderbare Historie.
Im Winter 2014 wurde das Fahrzeug in einer Autolackiererei komplett 
gestript, entlackt und aufwendig neu im Originalfarbton L469 lackiert. 
Fotodokumentation liegt vor. Dies war notwendig, da der VW-Händler in 
den über 30 Jahren das Auto äußerlich nicht so gut gepflegt hatte, indem 
er Aufsteller aufs Dach beispielsweise für Werbung baute. Die 
Innenausstattung befindet sich komplett im Originalzustand.

2015 war ich mal wieder in Bremen auf der Suche nach einem Käfer Cabrio 
bis Baujahr max. 1966. Gab es aber nicht und plötzlich stand ich bei 
diesem Käfer auf dem Stand. Schockverliebt ein Auto gefunden zu haben, 
was nicht muffig roch und auch ansonsten überzeugte. Zu einem damals 
wohl überzogenen Preis habe ich zugeschlagen. Auf der Rückfahrt im Zug 
ging mein Handy, wo der Händler mir 4.000 Euro mehr bot, als ich ihm 
bezahlt hatte mit der Begründung, ein Schwede sei am Stand gewesen und 
wollte ihn unbedingt haben. Der Gewinn ginge dann durch zwei. Habe 
dankend abgelehnt und freue mich noch heute über meine Sturheit. In 
2024 habe ich ihn auf Saison umgezwitscht, da ich ihn im Winter doch nie 
bewegt habe.

Volvo PV 444 L

Matthias Werner


Baujahr: 1957 

Zylinder: 4 

Leistung: 60 PS

V max: 130 km/h 

Preis (DM): 8.950 DM 
3 Gang Handschaltung



PV ist schwedisch für Personenwagen. Der 444 L ist das letzte Modell vor der Einführung des 544 und ist vom Fahrkomfort und der Sicherheit seiner Zeit weit voraus. Schon mit Gurten ausgestattet, fährt er sich noch heute fast wie ein modernes Auto. 
Dieses Fahrzeug ist in Deutschland extrem selten, da er als „standart“, ohne jeglichen Chrom und Zier eigentlich 1957 gar nicht mehr verkauft wurde. Es wurde auch nie ein Emblem oder eine Zierleiste nachgerüstet. Der alte Schwede wird immer noch durch den originalen, inzwischen einmal überholten, B16 Motor angetrieben und dank der guten Heizung macht er auch im Herbst und Winter Spaß.

Volvo Amazon

Kai Steenhusen

Modell: Volvo Amazon (interne Bezeichnung P120)
Baujahr: 1961

Zylinder: 4 Reihenmotor (B16)

Leistung: 60 PS 4500 U/min

V max: 135 km/h  
4 Gang Handschaltung
Antrieb: Hinterrad
Produktionszeitraum: 156-1970
Gewicht: 1.150 kg



Geschichte und Besonderheiten

Der Volvo Amazon, vorgestellt 1956, war der Nachfolger des PV444/544 und markierte den Beginn einer neuen Design- und Sicherheitsära bei Volvo. Das elegante, zeitlose Design mit seinen klaren Linien war stark vom amerikanischen Stil der 1950er inspiriert, blieb aber typisch skandinavisch schlicht und robust.

Das Modelljahr 1961 zählt zu den letzten Versionen mit dem B16-Motor, bevor 1962 der stärkere B18 eingeführt wurde. Der Amazon war bekannt für seine außergewöhnliche Zuverlässigkeit und den hohen Sicherheitsstandard – er war eines der ersten Fahrzeuge weltweit mit serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurten (ab 1959).

Die 4-türige Limousine (P120) war vor allem bei Familien und Behörden beliebt. Sie verband Komfort, Alltagstauglichkeit und nordische Langlebigkeit – ein echter „Schwede aus Stahl“, der heute als klassischer Oldtimer und Symbol für Qualität und Beständigkeit gilt.

Zündapp C 50, Sport

Ulrich Oberpennig

Modell: Zündapp C 50, Sport
Baujahr: 1972

Zylinder: 1 Zylinder

Leistung:  2,7 PS

V max: 45 km  
Gefahren: 16250 km
Schaltung: Dreigang, Handschaltung 



Geschichte und Besonderheiten

Unglaublich aber seit 43 Jahren im Besitz von Ulrich Oberpennig. Originalzustand und top gepflegt.